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Bericht 1. Kongresswochenende

Beginn 80. Pfälzischer Schachkongress oder: Die größte Glocke kommt aus Frankenthal (Autor: Dirk Hirse)

Endlich ist es wieder soweit: Kongress-Zeit!! Für viele unserer pfälzischen Spieler ist die Saison eine schöne Aufwärmphase, aber so richtig Action gibt es ab dem Freitag in der Woche vor Ostern. 9 Tage  gespickt mit Hauptturnieren, Meisterturnieren, Problemschach und vielem mehr sind halt das Nonplusultra. Wenn es darum geht, mit vielen Schachfreunden der Region die Klingen zu kreuzen, machen sich viele Schachfreunde auf den Weg. Der Staffelstab wurde diesmal von Neustadt an Frankenthal weitergegeben.

Der SK Frankenthal feiert in diesem Jahr, zusammen mit dem Pfälzischen Schachbund, sein 90-jähriges Jubiläum. Ein guter Anlass dieses Großereignis auszurichten. Bernd Kühn, erster Vorsitzender des hiesigen Schachclubs, hat mit seinem Team eine gute Vorarbeit geleistet. Hervorragende Räumlichkeiten, ein guter Service in der Kantine und viel Platz zum analysieren lassen das Schacher-Herz höher schlagen. Dem Seniorenturnier wurde ein Extra-Raum mit viel Ruhe gegönnt, auch die Meisterturniere finden separat von den Hauptturnieren statt.

Frankenthal ist kein unbeschriebenes Blatt in Sachen Kongress-Ausrichtung. Bereits zum fünften Mal hat sich der Club den Strapazen einer solchen Veranstaltung unterworfen. Nach 1926, 1957, 1971 und 1981 soll 2011 ein weiteres Highlight der Vereinsgeschichte werden.

2012 wird der SC Pirmasens 100 Jahre alt  und Gastgeber des 81. Pfälzischen Schachkongresses sein. Für 2013 werden noch Bewerber gesucht.

Die Eröffnungsfeier:

Kongressleiter Bernd Kühn begrüßte die ca. 170 Spielerinnen und Spieler sowie die Ehrengäste sehr herzlich. Das nächste Grußwort kam vom Oberbürgermeister der Stadt Frankenthal Theo Wieder, der in einem kurzweiligen virtuellen Rundgang erklärte, warum seine Stadt einen Besuch wert sei. Unter anderem wurde hier die große Glocke für den Kölner Dom gegossen und über den Frankenthaler Kanal und später über den Rhein transportiert. Bernd Knöppel, Präsident des Pfälzischen Schachbundes, erklärte den 80. Schachkongress für eröffnet und ehrte Petra Feibert zur Schachspielerin des Jahres 2010. Petra Feibert ist leider im letzten Jahr im Alter von 52 Jahren verstorben.

Anschließend gab Dieter Hess in seiner Funktion als Turnierleiter die Bretter frei – die erste Runde konnte beginnen.

 

Ich denke Bernd Kühn hat es in seinem Grußwort in der Festschrift hervorragend getroffen, indem er den großen Spieler David Bronstein zitierte:

„Im Schach gewinnt jeder. Hat man Freude am Spiel - und das ist die Hauptsache - ist auch der Verlust einer Partie kein Unglück.“